Die Zukunft des Druckens

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Der Marktforscher IDC, der sich auf die Bereiche IT-Marktbeobachtung und IT-Beratung spezialisiert haben, hat zusammen mit dem deutschen Branchenverband Bitkom in die Glaskugel geschaut und zeigen die Zukunft des Druckens auf.

Stichworte für die Zukunft werden „Document Services“ und „Managed Print Services“ sein. Immer mehr wird das an Bedeutung gewinnen, was über Smartphone und Tablet-PC ausgedruckt werden kann. Der deutsche Branchenverband Bitcom ist sich ziemlich sicher, dass Drucker in Zukunft als Output Devices bezeichnet werden. Dabei spielt gar nicht mal die Druckerstruktur in Unternehmen selbst eine entscheidende Rolle, sondern die Arbeitsabläufe vor dem Drucken.

Die Kostenkontrolle spielt dabei eine sehr große Rolle. Druckerkosten entstehen nicht erst mit dem Druck selbst. Bereits vorher werden Personalkosten für die Erstellung des zu druckenden Dokuments fällig. Da Unternehmen bestrebt sind, Kosten zu senken, um Arbeitsplätze und das gesamte Unternehmen zu erhalten, kommt dem Drucken in Zukunft eine ganz besondere Aufmerksamkeit zu. Die eigentlichen Druckkosten – also das Gerät selbst, der Toner und das Papier – machen nur einen ganz geringen Teil der Kosten aus. Betrachtet man den Prozess der erforderlich ist, damit es überhaupt zu einem Ausdruck kommen kann, dann kostet die Arbeitskraft am meisten.

Durch den Managed Print Service, kurz MPS, werden die Kosten der gesamten Erstellung, vom elektronischen Dokument bis zur Ausgabe am Drucker, erfasst. Nach Angaben von Bitkom gibt es bereits heute schon zahlreiche Unternehmen in Deutschland, die genau prüfen, welche neuen technischen Möglichkeiten im digitalen Druck- oder Dokumentenmanagement vorhanden sind. Es wird genau ausgelotet, welche dieser neuen Möglichkeiten sich als überaus profitabel darstellen. Denkbar ist in diesem Zusammenhang, dass durch neue Druck- und Dokumentenmanagement-Techniken die dem Druck vorausgehende Sachbearbeitung entscheidend verbessert, beschleunigt und effizienter gestaltet werden kann.

Doch es steht auch fest, dass solche Überlegungen noch in den Kinderschuhen stecken. Eine Integration der Output-Devices in die laufenden Geschäftsprozesse und Dokumentenverteilung ist sehr komplex. Nach Angaben der Bitkom erfordert ein solches System die höchste Qualität und Aufmerksamkeit bei der Auswahl des Dienstleisters. Drucken wird in vielen Unternehmen heute nicht mehr als lästiges Übel angesehen, was nun mal zum alltäglichen Geschäftsbetrieb dazu gehört. Vielmehr ist es ein „Rohdiamant“ den es nun kräftig zu schleifen gilt. Durch die zunehmende Präsenz von Smartphones und Tablet-PCs in Unternehmen wird es zukünftig einfacher sein, bestimmte Vorgänge zu minimieren, sie effektiver zu gestalten. Durch entsprechende Kontrollsysteme wird es zudem in Unternehmen einfacher sein, Zeit- und Geldfresser aufzudecken und entsprechend zu optimieren.

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