Ein guter Schwarzweiß-Laserdrucker muss nicht teuer sein

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Schon ab einem Preis von nur ab 70 Euro werden Laserdrucker auch  interessant für Nutzer, die nur selten bzw. sehr wenig drucken.

In der Vergangenheit kaufte diese Kundengruppe wegen des niedrigeren Preises in den meisten Fällen Tintenstrahldrucker. Sie mussten dafür allerdings ein Risiko in Kauf nehmen: Wenn das Gerät längere Zeit nicht benutzt wird, dann können durch das Eintrocknen der Tinte die empfindlichen Druckdüsen verstopfen Bei Laserdruckern besteht diese Gefahr nicht, denn Toner kann nicht eintrocknen. Kunden, die von Zeit zu Zeit Grafiken drucken möchten und ansonsten überwiegend Text, fahren langfristig mit einem Laserdrucker günstiger als mit Tintendruckern. Werden auch farbige Grafiken erwünscht, dann bietet sich die Farblaserdrucker an. Für Fotos in exzellenter Qualität eignen sie Tintenstahlgeräte besser.

Von der Stiftung Warentest wurden zehn Schwarzweiß-Laserdrucker und vier Farbtintenstrahldrucker überprüft, es wurden in beiden Kategorien die Noten gut und befriedigend vergeben. In dieser Testtabelle platzieren sich die Tintenstahldrucker entsprechend der Höhe des Kaufpreises. Die billigen stehen hinten, die teuren vorne.

Bei den Laserdruckern ist das allerdings anders: Von den drei teuersten Geräte landen zwei auf den hinteren Plätzen. Nur der Lexmark E360d liefert als Einziger befriedigende Druckergebnisse. Der Oki B411d wurde in der Handhabung nur mit einem ausreichend benotet. Der Grund hierfür:  Beim Wechseln kann aus den Kartuschen Tonerstaub rieseln. Schon in den ersten Test vor zwei Jahrzehnten bezeichneten die Warentester Schwarzweiß-Lasergeräte mit dem Begriff Schönschrift-Künstler. Und diesen Ruf haben sie auch noch heutzutage zu Recht. Sie lieferten in allen Teste hervorragende, gestochen Scharfe Texte.

Der Epson Aculaser M1400 erhielt sehr gute Druckergebnisse und ist bereits ab 70,00 Euro zu haben. Beim Grafik- und Fotodruck sind einige Modelle nicht sehr überzeugend: Sowohl der Kyocera FS-1120D, der Lexmark E360d als auch der Oki B411d bieten nur eine ausreichende Qualität beim Foto-Druck. Der Toner wird nicht gleichmäßig aufgetragen, die Bilder weisen Streifen auf. Der Lexmark E360d stößt sogar bei Grafiken sehr schnell an seine Grenzen: Er hat zum Beispiel Probleme mit Übergängen von Graustufen und druckt helles Grau manchmal gar nicht. Der beste Laser in puncto Foto- und Grafikdruck ist der Dell 1130n.

Bei Fotos sorgen gute Tintenstrahldrucker für erheblich bessere Ergebnisse als Laserdrucker. Das liegt an den Tintentröpfchen, die ein wenig ineinander verlaufen und vom Papier aufgenommen werden. Dadurch wirken Fotos lebendiger und nuancierter als bei kantenscharfen Laserausdrucken, die den Toner nur auf die Papieroberfläche aufgetragen. Sehr gute Fotoqualität hat aber ihren Preis: rund 1,10 Euro oder mehr pro DIN-A4-Seite allein für die Tinte. Hinzu kommen die Kosten für spezielles Fotopapier. Aber Fotofreunde werden sich das trotzdem leisten.

Die Drucker unterscheiden sich teilweise in der Vielseitigkeit. Hier ein Beispiel: Können Vater, Mutter und Kind mit ihren Computern gemeinsam einen Drucker benutzen? Kann der Drucker in ein heimisches Netzwerk eingebunden werden? Mit Kabel über Lan oder kabellos über WLan? Der Epson Stylus Office B42WD und der Samsung ML-2955DW den Käufern beide Wege.

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