Feinstaubfilter für Laserdrucker

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Das Thema Feinstaub ist in aller Munde. Schließlich erreichen uns alljährlich aus Großstädten Horrormeldungen darüber, dass mal wieder die zulässige Höchstgrenze überschritten wurde. Und so manchem Fahrzeug ohne grüne Feinstaubplakette wurde schlichtweg der Zutritt verwehrt.

Sogar im heimischen Wohnzimmer wurde inzwischen der Feinstaubfilter ins Gespräch gebracht, nämlich beim dortigen Kaminofen, dem ebenfalls eine enorme Feinstaubemission nachgesagt wird.

Woran bei all diesen hitzigen Diskussionen jedoch keiner denkt, ist die Feinstaubbelastung im gewöhnlichen Büroalltag und die Tatsache, dass Feinstaub nicht nur eine Umweltgefährdung darstellt, sondern auch zur Gesundheitsgefahr werden kann. Und dabei kommt dem Laserdrucker eine enorme Bedeutung zu.

Laserdrucker und Feinstaub

Die Arbeit mit einem Laserdrucker ist eine feine Sache. Leider aber auch eine feinstaubige. Denn bei jedem Laserdruck wird einiges an Feinstaub in die Luft geblasen, ohne dass man sich dessen bewusst ist. Und genau dies ist auch der Grund, warum kaum jemand sich Gedanken um die gesundheitlichen Auswirkungen der Verwendung eines Laserdruckers macht.

Tatsächlich ist es jedoch so, dass Laserdrucker während ihres Betriebs durch ihr Lüftungsgebläse die Menschen in ihrer Umgebung gleich auf zweierlei Art belasten

1.    durch den während des Betriebs entstandenen und ausgeworfenen Feinstaub
2.    durch kleinste Tonerpartikel, die ebenfalls in die Luft abgegeben werden

Die Funktion von Feinstaubfiltern

Die Technologien, die hinter den Feinstaubfiltern für Laserdrucker stehen, sind sehr komplex und variieren je nach Filterhersteller. Da gibt es Stäbe, Waben oder Lamellen – alles darauf ausgerichtet, den Feinstaub aus der Luft zu filtern, ehe dieser das Gebläse verlässt. Aus diesem Grund werden Feinstaubfilter von außen auf den Abluftschacht des Laserdruckers aufgebraucht. Wie genau dies geschieht, variiert ebenfalls je nach Hersteller und wird in dessen Filterbeschreibung näher erläutert.

Als Kaufhinweise sollte man jedoch folgendes beachten:

1.    Nur Feinstaubfilter erwerben, die Partikel inhalierfähiger Größe filtern
2.    Zusätzliche Verwendung der elektrostatischen Technik, um auch Kleinstteilchen zurückzuhalten
3.    Grundsätzlich nur solche Filter erwerben, welche die Ablüftung des Laserdruckers nicht behindern

Weitere Aspekte zur gesundheitsbewussten Verwendung von Laserdruckern

Jeden Laserdrucker innerhalb des Büros oder zuhause mit einem Feinstaubfilter auszustatten, ist bereits ein erster Schritt in die richtige Richtung seines umwelt- und gesundheitsunbedenklichen Betriebs. Darüber hinaus kann man aber noch weiteres tun, um sich selbst vor gefährlichem Feinstaub und schädigenden Tonerpartikeln zu schützen:

1.    Laserdrucker in einem Raum aufstellen, der gut belüftet werden kann. Dies auch mehrmals pro Nutzungstag tun.
2.    Druckerstandort auf dem Schreibtisch vermeiden. Auf gar keinen Fall darf die Lüftungsöffnung auf Personen oder deren Sitzplätze gerichtet werden.
3.    Unnötige Ausdrucke vermeiden.
4.    Umgang mit Toner, auch beim Kartuschenwechsel, nur mit entsprechender Schutzausrüstung. Handschuhe sind obligatorisch, das Tragen einer Atemmaske empfehlenswert.

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