Funktionsweise eines Laserdruckers

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In der privaten Computernutzung kommen meistens Tintenstrahldrucker zum Einsatz. Im beruflichen Alltag hingegen trifft man immer häufiger auf den so genannten Laserdrucker. Dass dieser sich immer mehr durchsetzt, liegt an der Tatsache, dass mit einem Laserdrucker größere Druckaufträge innerhalb kürzester Zeit bewältigt werden können. Auch die Druckqualität ist in vielen Bereichen dem Tintenstrahldrucker überlegen Die hohen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten sorgen bislang jedoch weiterhin dafür, dass die Privatnutzung noch nicht die Domäne der Laserdrucker ist.

Die Vorteile, welche ein Laserdrucker bietet, lassen sich am ehesten erfassen, wenn man um die hinter diesem Drucksystem stehende Technologie weiß.

Elementare Bestandteile des Laserdruckers

Ein Laserdrucker ist ein hochtechnisches Gerät, welches erst durch das Zusammenspiel seiner zentralen Elemente die allseits bekannte Funktion entfaltet. Hierfür besteht der Laserdrucker aus:

1. Speichermedium
2. Bildtrommel
3. Laser
4. Spiegel
5. Ladewalze
6. Toner
7. Fixiereinheit

Die einzelnen Arbeitsschritte des Laserdruckers

Ein Laserdrucker beinhaltet weit weniger Bestandteile, als man spontan annehmen könnte. Die technische Meisterleistung besteht jedoch darin, dass die einzelnen Bauteile des Laserdruckers sozusagen Hand in Hand arbeiten und damit das Druckergebnis erzielen.

1. Die Daten des Druckauftrags werden nicht einzeln verarbeitet, sondern als Gesamtheit auf dem Speichermedium festgehalten und dort in Raster unterteilt.
2. Die Bildtrommel wird durch die Stromzufuhr negativ aufgeladen.
3. Der Laser wird durch Spiegelreflexion über die negativ geladene Bildtrommel geführt und neutralisiert dort die Stellen, an denen er auftrifft.
4. Der negativ geladene Toner überträgt sich auf die durch den Laser neutralisierten Stellen der Bildtrommel.
5. Das zu bedruckende Papier wird von der Rückseite aus mit einer starken positiven Ladung belegt.
6. Die konträre Ladung von Papier und Toner auf der Bildtrommel führt dazu, dass der Toner sich auf das Papier überträgt.
7. Zur Fixierung der frischen Farbe wird das Papier von zwei Walzen bearbeitet, von denen mindestens eine rund 200 Grad Celsius Temperatur aufweist. So wird der Toner dauerhaft auf dem Papier festgehalten und ist im Resultat direkt nach der Entnahme wischfest.

Technische Abweichungen möglich

Grundsätzlich arbeiten die meisten Laserdrucker nach dem oben genannten Prinzip. Je nach Hersteller kann es jedoch gewisse Abweichungen geben. So ist beispielsweise die Verwendung von negativ geladenem Toner nicht obligatorisch. Denkbar sind auch eisenhaltige Toner, die durch die magnetische Wirkung auf den nichtneutralisierten Stellen der Bildtrommel haften.

Auch bei der Fixierung kann es gewisse Diskrepanzen zum oben genannten Standardverfahren geben. Geringere Temperaturen unter höherem Druckaufbau sorgen gleichermaßen für eine feste Haftung des Toners auf dem Untergrundpapier.

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