Hewlett-Packard verliert Kunden

Kategorie: AllgemeinFeaturedHewlett Packard-News

Dank des IPads und iPhones macht Apple Rekordgeschäfte, dem Rivalen Hewlett-Packard laufen aber die Kunden davon. Besonders die privaten Kunden kaufen nicht mehr so oft Drucker und PC mit den HP-Logo.

Der weltweit größte Computerhersteller Hewlett-Packard kommt auch unter Meg Whitman auf keinen grünen Zweig mehr. Hewlett-Packard hat aufgrund von Fehlentscheidungen und Personalquerelen im Managment-Bereich des ersten Quartals deutlich weniger Drucker, Desktop-PC, Server, Notebooks und Speichersysteme und Speichersysteme verkauft als noch im letzten Jahr.

Der Umsatz schmolz insgesamt um 7 Prozent gesunken. In erster Linie hielten sich die privaten Kunden beim Kauf zurück. Stattdessen bevorzugen sie  Tablet-Computer wie beispielsweise Apples iPad, Smartphones oder auch das iPhone. Um fast die Hälfte ist der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum  zusammengebrochen –  unterm Strich waren das 1,5 Milliarden Dollar.

Am Mittwoch hat Whitman versprochen, die notwendigen Schritte einzuleiten, um wieder erstklassig zu werden. Als die Konzernchefin im September den Job als Chefin des Konzerns angetreten hatte, stand sie vor einem Scherbenhaufen. Ihr deutscher Vorgänger Léo Apotheker wollte das PC-Geschäft abspalten, da es zu wenig Gewinn eingebracht hat. Daraufhin brach der Aktienkurs ein und Apotheker musste das Unternehmen verlassen, Whitman beschloss, den PC-Bereich zu behalten. Zu Unrecht, wir die jüngsten Geschäftszahlen zeigen. Sie stimmen Apotheker zu, der Hewlett-Packard als Service- und Softwarefirma neu aufstellen wollte. Er hatte vor, den britischen Unternehmenssoftware-Anbieter Autonomy für über 10 Milliarden Dollar aufzukaufen. IT-Dienstleistungen und Software sind die einzigen Bereiche gewesen, die in der letzten Zeit noch gewachsen sind.

Die PC-Verkäufe gingen allerdings um 18 Prozent zurück. Im Vergleich dazu hat Apple im vergangen Jahr nicht nur mehr iPhones und iPads verkauft, auch die Verkäufe der Mac-Rechner sind um 26 Prozent gestiegen und sorgten so für einen hervorragenden Gewinn von 13,1 Milliarden Dollar.

Indes war es HP nicht mal in den florierenden Schwellenländern gelungen, die Kunden bei Laune zu halten. Die Umsätze in Russland, China, Indien und Brasilien sind um 13 Prozent gesunken. Dementsprechend fällt auch die Gewinnprognose für das laufende zweite Geschäftsquartal niedriger

In folgenden Kategorien : AllgemeinFeaturedHewlett Packard-News

Tags: