Kodak produziert zwar keine Kameras mehr, aber das Druckgeschäft geht weiter

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In Zukunft wird Kodak keine Videokameras, digitalen Bilderrahmen und Digitalkameras mehr produzieren. Der Grund hierfür liegt in der Kostenersparnis.

Im vergangen Monat hat Kodak in den USA Insolvenz angemeldet. Das Druckergeschäft und Lizenzverträge sollen nun das Überleben sichern. Das Unternehmen wird also weiterhin Fotoentwicklungsdienste und Drucker anbieten. Es ist sehr traurig, dass das Unternehmen den Kamera-Bereich aufgeben muss, denn die digitale Kamera wurde von Kodak erfunden.

Schon im Jahr 2011 hat Kodak den Bereich „Sensoren für digitale Kameras“ verkauft. Bis zu dem Zeitpunkt hatte Kodak Sensoren beispielsweise für Leica hergestellt. Nun soll der Verkauf von Patenten und Klagen gegen Unternehmen, die gegen das Urheberrecht von Kodak-Patenten verstoßen haben, neues Geld in die Kassen bringen. Mit dieser Entscheidung kann laut Kodak bis zu 100 Millionen Dollar eingespart werden.

Über den Kurznachrichten Dienst Twitter gab Kodak bekannt, dass das Unternehmen aus den Bereichen: Videokameras, digitale Bilderrahmen und digitale Bilderrahmen aussteigt. Es werden aber alle bestehenden Produkte unterstützt und auch alle Garantieansprüche erfüllt. Ab jetzt wird sich das Unternehmen auf die Entwicklung von Fotos und auf Tintenstahldrucker, sowohl im Geschäft als auch über das Internet, spezialisieren. Auf der Kodak-Website wurde vor kurzer Zeit angekündigt, dass aus diesem Grund angekündigte Kameras nicht auf den Markt kommen werden. Das existierende Inventar wird verkauft.

 

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