Personal-Printing-fähige Drucker

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In Unternehmen, aber auch in Privathaushalten, greifen oftmals mehrere Benutzer auf einen Drucker zu. Sicher lassen sich so Kosten sparen, denn es muss nicht für jeden Arbeitsplatz oder für jedes Familienmitglied ein separater Drucker angeschafft werden. Doch Drucken ist auch  Privatsache – in der Firma, wie zu Hause. Daher lautet die Lösung: Personal-Printing. Hierbei handelt es sich um spezielle Druckersysteme, die erst dann ein Dokument ausdrucken, wenn sich der Benutzer am Drucker identifiziert hat. In der Praxis läuft dies so, dass vom PC aus ein Druckauftrag an den Personal-Printing-fähigen Drucker gesendet wird – ganz so wie bisher aus. Der Benutzer geht dann zum Drucker und muss sich via Smartcard oder Black Berry-Barcode identifizieren.

Alternativ ist auch die Eingabe von einem PIN-Code zur Identifizierung möglich. Sicherer kann man heutzutage kaum drucken. Doch das Personal-Printing bringt noch weitere Vorteile mit sich, denn es hilft dabei die Kosten zu senken und schont die Umwelt. Da es Modelle gibt, bei denen der Anwender zeit- und ortsunabhängig auf einem Netzwerkdrucker seiner Wahl drucken kann, ist diese Art zu drucken auch noch unheimlich flexibel. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass nicht zwingend neue Drucker im Unternehmen für dieses System angeschafft werden müssen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Personal Printing in die bestehende Drucker-Infrastruktur zu integrieren.

Personal-Printing-fähige Drucker lassen sich in nahezu jede IT-Architektur einfügen. So wird jeder Netzwerkdrucker an öffentlichen Standorten im Unternehmen wie daheim in einen persönlichen Drucker umgewandelt. Personal-Printing-fähige Drucker fügen sich überall ein, ganz gleich ob es sich um ein klassisches Netzwerk mit PCs und Netzwerkdruckern handelt, es eine SBC- oder virtuelle Umgebung ist. Dabei ist das Personal Printing unabhängig von Druckerherstellern und -modellen, sodass grundsätzlich jeder Netzwerk-kompatible Drucker problemlos in dieses System integriert werden kann. Für die Einführung dieses Systems müssen auch nicht gleich alle Drucker umgerüstet und alle Mitarbeiter mit einem Authentifizierungscode versehen werden. Es sind ganz individuelle Möglichkeiten realisierbar.

Durch das Personal Printing gelangen Dokumente nie wieder in falsche Hände, vertrauliche Informationen werden vor neugierigen Blicken geschützt und nie wieder kommen wichtige Dokumente abhanden. Angenehme Begleiterscheinung: die Umweltfreundlichkeit. Es gibt zukünftig keine unnötigen Ausdrucke mehr, denn es wird immer nur auf ausdrücklichen Wunsch des Anwenders gedruckt. Das spart Papier und reduziert auch den Verbrauch an Toner.

Derzeit bietet der Markt nicht viele aber bereits unterschiedliche Systeme zum Personal Printing an.  Es lohnt sich in jedem Fall genauer hinzuschauen und die einzelnen Vor- und Nachteile der Systeme miteinander zu vergleichen. Eine Beratung durch einen Fachmann ist ebenfalls dringend anzuraten.

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