Preisanstieg bei Tonern zu erwarten?

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Wie die Unternehmen HP, Kodak und Lexmark vor wenigen Tagen bekanntgaben, ist geplant, noch in diesem Monat die Preise für Toner und Tinten massiv zu erhöhen. Die Erhöhungen können mitunter zehn bis 15 % betragen, sodass sich ab sofort ein Preisvergleich in jedem Fall lohnen wird.

Übrigens sind von der Teuerung nicht nur Toner für Monochrom-Drucker betroffen, sondern auch Toner für Farblaser et cetera. Fachleuten zufolge streben die Unternehmen an, ihre Kunden über kurz oder lang verstärkt zum Kauf eines neuen Druckers zu bewegen, um zumindest auf diese Weise dem Preisanstieg entgegenzuwirken. Allerdings wird es sich der sparsame Verbraucher dank dieser massiven Preiserhöhungen sicherlich zwei Mal überlegen, ob er das nächste Gerät wiederum bei Hewlett Packard, Lexmark oder bei Kodak kaufen wird.

Canon steht in nichts nach

Natürlich passt sich auch der Canon-Konzern diesem „Trend“ an. Aktuell bringen Lexmark, HP und Co. stetig neue Toner-Produkte auf den Markt, und da steht Canon freilich ebenso wenig hintan. Eine Neuheit in diesem Zusammenhang ist zum Beispiel die Patrone PG-510/512, welche die altbekannte PG-540 ablösen wird. Auch die CL-541 ist neu; ein Nachfolgemodell der CL-511/513-Patrone. Großartige Veränderungen hinsichtlich der Tintensorte oder des Aufbaus generell gibt es diesbezüglich aber nicht. So kommt auch weiterhin die Tintensorte Chromalife 100+ zum Einsatz.

Aber Canon geht offenbar noch einen Schritt weiter. So wurden zum Beispiel in die im Jahre 2011 hergestellten Drucker Infrarot-Filter eingebaut, welche dazu beitragen, dass Nachbau-Patronen fortan nicht mehr vom Drucker akzeptiert werden und somit das Drucken von Dokumenten nicht mehr möglich ist. Besonders betroffen von dieser Neuerung sind Drucker, welche die PGI525 und CLI526 als Patronen einsetzen. Zahlreiche Verbraucher wollen diese Form der „Kundengewinnung“ jedoch nicht mitmachen. Und auch Experten sind sich einig, dass diese Methode zwar kurzfristig dazu beitragen kann, die Umsätze anzukurbeln. Langfristig allerdings werden sich die Kunden anderen Anbietern zuwenden.

Und auch Samsung macht „Probleme“…

Ähnlich wie Canon hat auch das koreanische Unternehmen Samsung Neuerungen eingeführt, die dafür sorgen, dass keine kompatiblen Toner-Chips mehr akzeptiert werden. In diesem Zusammenhang ist zum Beispiel die Rede von der CLX-3185-Reihe bzw. vom Drucker SCX3205. Seit September vergangenen Jahres ist es für Verbraucher deshalb nicht mehr möglich, mit druckerfremden Patronen zu drucken. Ein echtes Problem, welches – Fachleuten zufolge – allerdings schon bald wieder der Vergangenheit angehören wird. Denn die Verärgerung der Verbraucher ist aus nachvollziehbaren Gründen sehr groß, sodass immer mehr von ihnen „abwandern“ und anderweitig ihre Produkte erwerben.

Eine negative Entwicklung – aktuell insbesondere für Kodak

Vor wenigen Tagen meldete das Unternehmen Eastman Kodak Insolvenz an. Im Zuge des Insolvenzverfahrens und mithilfe einiger Umstrukturierungsmaßnahmen wird es dem US-amerikanischen Unternehmen aber dennoch hoffentlich zeitnah gelingen, die Insolvenz abzuwenden und die Gläubiger zu bedienen. So jedenfalls ließen Experten verlauten. Von dem drohenden „Aus“ des Konzerns sind übrigens die Tochterunternehmen, die sich außerhalb der Vereinigten Staaten befinden, bis dato noch nicht betroffen. Insgesamt geht aber die Unternehmensleitung von einem positiven Ergebnis aus. So greift zum Beispiel die Citigroup der Firma Kodak mit rund 950 Millionen Euro „unter die Arme“, um zu erreichen, dass zumindest in diesen Krisenzeiten einer Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter nichts im Wege steht.

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