Stellenabbau bei Hewlett-Packard

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Leider haben sich die Befürchtungen bestärkt: Das Unternehmen HP entlässt 27 000 Leute. Nach Geschäftsrückgängen legt der Konzern die Axt bei den Mitarbeitern an. Bis zum Herbst 2014 müssen wahrscheinlich 27.000 Mitarbeiter – das sind ungefähr 8 Prozent der Beschäftigten – gehen. Immer mehr Kunden kaufen Tablet-Computer und Smartphones, die PC-Sparte ist extrem rückläufig.

Dazu kamen auch noch Querelen und merkwürdige Entscheidungen auf der Management-Ebene. Meg Whitman, ehemals die Chefin von Ebay ist seit September bei HP und räumt kräftig auf. Durch die Einschnitte werden im Jahr 3,0 bis 3,5 Milliarden Dollar gespart. Laut dem Unternehmen variiert der Stellenabbau je nach Land. Zum Teil gehen die Mitarbeiter auch in Rente. Zu Deutschland liegen noch keinen Informationen vor.

Die Konzernchefin erklärte. „Ein Stellenabbau ist niemals leicht, aber in diesem Fall ist er absolut notwendig. Es werden immer weniger Computer und Drucker verkauft, der Konzern läuft sogar Gefahr, die PC-Marktführerschaft an den chinesischen Rivalen Lenovo abzugeben.

Der Umsatz ist im zweiten Geschäftsquartal um 3 Prozent auf 30,7 Milliarden Dollar gesunken. Der Gewinn hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar verändert.

Die Börse hat positiv auf die Sparpläne regiert. Die HP-Aktie stieg nachbörslich um 8,6 Prozent auf rund 21 Dollar. Das ist aber nur ein schwacher Trost für die Anleger. Vor einem Jahr hat die Aktie noch 36 Dollar gekostet.

Nicht nur der PC-Bereich, auch der Drucker-Absatz ist rückläufig. Hier sank der Umsatz um 10 Prozent. Ihm März kündigte das Unternehmen mit, die PC- und Druckersparte zusammenzulegen. Hierdurch erhofft man sich Verbesserungen beim Marketing, Kundendienst, Einkauf und bei der Produktion.

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