Von wegen: Druckaufkommen senken…

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Sowohl aus Kostengründen als auch aus ökologischen Aspekten ist man seit langem in vielen Unternehmen stets bestrebt, eines Tages das „Büro ohne Papier“ etablieren zu können. Wie die Computing Technology Industry Association aber nun im Rahmen einer Umfrage herausfand, ist man gegenwärtig offenbar noch weit entfernt vom so genannten „papierlosen Office“. Dabei haben sich doch in der Vergangenheit schier unzählige IT-Möglichkeiten und Systemlösungen etabliert, die genau jenes versprechen.

So vielversprechend die Werbemaßnahmen erfolgsorientierter Verkäufer zu sein scheinen, so sieht die Wirklichkeit doch ganz anders aus. Denn Fakt ist, dass nach aktuellem Stand niemals mehr gedruckt worden ist, wie im heutigen Big Business. Nie waren demnach die Aktenberge, vor allem auch in Ämtern und Behörden, größer. Und somit nehmen mitunter gleichwohl die Druckkosten sowie die finanziellen Aufwendungen für den Papierverbrauch fast unüberschaubare Ausmaße an.

Welche Bereiche sind von stetig wachsenden „Papierbergen“ besonders betroffen?

Wie die CompTIA im Zuge ihrer Untersuchungen herausfand, wird vor allem hier ausgesprochen viel (oftmals gar mehr als nötig) ausgedruckt:

–          Ämter und Behörden

–          Bildungsbereich

–          Institutionen im Gesundheitswesen

Offenbar hat sich in diesem Zusammenhang insbesondere in den vergangenen zwei Jahren einiges getan. So gaben 38 Prozent der entsprechenden Unternehmen bekannt, dass sie weit mehr ausdrucken, als dies noch vor 24 Monaten der Fall war. Ganze acht Prozent der Befragten gaben zu, dass sich der Papierverbrauch innerhalb des Unternehmens zum Teil um ein Vielfaches erhöht habe. Des Weiteren war ein Großteil der Umfrageteilnehmer der Ansicht, dass der Papierverbrauch wohl auch in den beiden kommenden Jahren stetig weiter ansteigen werde. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Ipsos wiederum geht man bis dato von einem täglichen (!) Papierverbrauch je Mitarbeiter in Höhe von sage und schreibe 36 DIN-A4-Seiten aus. Bei rund einem Viertel aller befragten Betriebe verhielt es sich aber so, dass unternehmensintern kein massiver Anstieg des Papierverbrauches festgestellt werden konnte.

Hohe Kosten durch hohen Papierverbrauch

Wenngleich die gewünschte Etablierung papierloser Büros nach Meinung (fast) aller befragten Unternehmer eine sehr wichtige Rolle spielt, ist man aus unterschiedlichen Gründen (noch) nicht immer in der Lage, geschäftliche Dokumente tatsächlich digital zu archivieren oder diese direkt am Computer zu bearbeiten. Vielmehr werden diesbezüglich selbst heute noch umfangreiche Ordner-Archive angelegt, in denen sich Papierdokumente in geradezu riesigen Ausmaßen ansammeln. Dabei könnte es doch – Expertenmeinungen zufolge – so einfach sein, durch digitale Akten in Verbindung mit einem wirtschaftlichen Druckverhalten die Kosten innerhalb eines Unternehmens erheblich zu reduzieren.

Mehr „Druck machen“ – neue Regelungen, spezielle Richtlinien

Zwar wurden bereits in zahlreichen Unternehmen gewisse Vorgaben im Hinblick auf den (maximalen) Papier- und Kartuschenverbrauch festgelegt, jedoch gelingt es offenbar nur in einem Bruchteil derjenigen Betriebe, diese Regelungen auch tatsächlich in vollem Umfang einzuhalten. So werden trotz alledem sogar noch immer Dokumente ausgedruckt, die an sich eigentlich gar nicht benötigt werden. Mündlichen Angaben zufolge planen immerhin rund 80 Prozent der Befragten, in Zukunft mehr Wert auf die Digitalisierung von Akten und Dokumenten legen zu wollen. Sicherlich wird dabei auch die moderne Technik von Bedeutung sein. Denn dank innovativer PC-Technologien können künftig durchaus Ausdrucke eingespart, Druckkosten gesenkt und somit die Umwelt entlastet werden.
(Bildquelle: organized chaos from schnaars on flickr)

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