HP Officejet 6600 und 6700 Premium

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Mit dem HP Officejet 6600 und 6700 Premium bringt Hewlett Packard zwei neue Multifunktionsgeräte auf den Markt, die das Produktportfolio des amerikanischen Druckerherstellers ab März erweitern und auf Dauer die Officejet 6005A-Serie ersetzen sollen. Die 4-in-1-Geräte mit integrierter Druck-, Kopier-, Scan- und Faxfunktion zeichnen sich insbesondere durch eine schnelle Druckgeschwindigkeit, günstige Druckerkosten und verschiedene Extras aus.Der HP Officejet 6600

Der HP Officejet 6600 präsentiert sich in einheitlich schwarzem Gehäuse und hat im Vergleich zu den Vorgängermodellen insbesondere im Hinblick auf die Druckleistung eine Aufwertung erfahren. Mit 14 Schwarz-Weiß- und acht Farbseiten pro Minute bietet das neue Druckermodell eine deutlich schnellere Druckgeschwindigkeit – der Vorgänger konnte nur mit zehn und sieben Seiten aufwarten – und ist darüber hinaus serienmäßig mit einem WLAN-Adapter und einem Faxmodul ausgestattet. Neben dem auf bis zu 250 Blatt ausgelegten Papierfach erleichtert der automatische Dokumenteneinzug, der eine Kapazität von bis zu 35 Seiten aufweist, das Kopieren, Scannen und Faxen. Die Bedienung selbst erfolgt dabei über ein 2,7 Zoll großes Touchscreen-Display, bei dem mit wenigen Berührungen alle wesentlichen Einstellungen vorgenommen werden können und das als Farbdisplay mit einer Größe von 6,9 Zentimetern gute Vorschaubilder liefert. Der neue Officejet ist außerdem HP ePrint-fähig, kann also mit dem Internet verbunden werden und verfügt über eine eigene Email-Adresse. Auf diese Weise können von jedem beliebigen PC oder Smartphone aus Emails mit entsprechenden Druckaufträgen an den neuen HP Drucker gesendet werden, ohne dass eine Kabel- oder WLAN-Verbindung bestehen muss. Apple-Nutzer profitieren zudem vom treiberlosen Druck per Apple Airprint. Ebenso ist aber selbstverständlich auch die Einbindung ins WLAN-Netzwerk, der klassische Anschluss an einen Computer per USB-Kabel sowie das direkte Ausdrucken von einem eingesteckten USB-Stick aus möglich. Angeboten wird der HP Officejet 6600 ab März 2012 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 160 Euro. Im Falle der Registrierung bei HP innerhalb eines Monats nach Erwerb des Druckers, gilt eine Garantie von drei Jahren.

Weitere technische Daten und Wissenswertes

Ob Scannen oder Drucken, bei beiden Funktionen können ganz klassisch Papiere mit einer Größe von bis zu A4 bearbeitet werden. Beim thermischen Tintendruck wird eine horizontale Druckauflösung von 4.800 dpi sowie eine vertikale Auflösung von 1.200 dpi bei einem möglichen Papiergewicht von maximal 280 g/m² erzielt. Die Kapazität des Papierausgabefachs liegt bei 50 Blättern. Neben dem Druck mit klassischem Randbereich ist auch ein vollflächiger Randlosdruck ohne weiße Streifen am oberen und unteren Rand möglich, wodurch sich ganzflächig bedruckte Blätter bei Bedarf realisieren lassen. Wird hingegen die Scan-Funktion genutzt, kann von der Ausführung als Flachbett-Scanner profitiert werden, die nicht nur das Scannen von einzelnen Blättern, sondern auch von Zeitschriften oder Büchern problemlos umsetzt, da diese im oberen Bereich des Geräts auf den Scanner aufgelegt werden können. Die optische Auflösung beträgt beim Scannen 1.200 dpi.

Nicht integriert sind beim neuen Officejet hingegen der Druck auf CD und DVD, ein Netzschalter, der den Drucker ohne das Herausziehen des Steckers komplett vom Strom trennt sowie eine parallele Schnittstelle zum PC. Verzichten müssen Nutzer ebenso auf
einen Speicherkarten-Slot oder weitere Schnittstellen wie Bluetooth.

Die äußeren Maße des Druckers betragen 45 Zentimeter Breite, 46 Zentimeter Tiefe und 24 Zentimeter Höhe bei einem Gewicht von 8,1 Kilogramm.

Der HP Officejet 6700 Premium

Beim HP Officejet 6700 Premium handelt es sich um das Schwestermodell des Officejets 6600, allerdings in einer etwas besseren Ausführung zu einem rund 20 Euro teureren Preis. Dafür wird einem neben derselben Grundausstattung ein noch höheres Drucktempo geboten, denn das Premium-Modell liefert in der Minute sogar neun Seiten im Farb- und maximal 16 Seiten im Schwarz-Weiß-Modus. Auch bei diesem Multifunktionsgerät sind ein WLAN-Adapter, die Faxfunktion und ePrint-Technik sowie der automatische Einzug integriert, darüber hinaus werden aber auch zusätzliche Extras geboten. Im Unterschied zum 6600-Officejet verfügt dieser Drucker über eine Ethernet-Schnittstelle, einen Duplexer für den Ausdruck sowie ein duplexfähiges ADF. Das manuelle Umdrehen der Blätter per Handbedienung kann hier also getrost vergessen werden, da der Premium-Drucker das Papier beim doppelseitigen Druck automatisch wendet und dies ebenso beim automatischen Volleinzug der Fall ist.

Neue Druckerpatronen für beide Modelle

Passend zu den beiden neuen Multifunktionsdruckern hat HP neue Tintenpatronen entwickelt. Die schwarzen Patronen sind unter der Nummer 932 erhältlich und dies wie bei den Vorgängermodellen in zwei verschiedenen Füllmengen. So besteht die Wahl zwischen einer Reichweite von etwa 400 ISO-Seiten für 17,49 Euro und der XL-Variante der Schwarzpatrone, die für bis zu 1.000 Seiten ausreicht und mit 29,49 Euro zu Buche schlägt. Die einzelnen Farbpatronen unter der Nummer 933 sind lediglich in einer Variante verfügbar und liefern rund 825 Normseiten. Sowohl die Patrone in Gelb als auch in Magenta und in Cyan wird zu einem Preis von 13,49 Euro im Handel sein.

Nicht verändert haben sich hingegen die Druckerkosten, denn diese liegen auf demselben Niveau wie beim Vorgänger 6500A. Mit 7,6 Cent pro ISO-Seite im Farbdruck liegen die neuen HP Officejets im günstigen Bereich und können lediglich von den preislich höher angesiedelten Druckern der HP Officejet Pro-Serie sowie den Konkurrenzmodellen des Herstellers Epson aus der Workforce-Linie unterboten werden.

HP Officejet 6600 und 6700 Premium im Vergleich

Beide neuen Multifunktionsgeräte von HP präsentieren sich in derselben optischen Ausführung. In sattem Schwarz gehalten wurde auf ein edles Erscheinungsbild Wert gelegt, das durch das hochwertige Touchscreen-Display ansprechend ergänzt und lediglich durch weißfarbene Aufdrucke sowie das charakteristische HP-Logo unterbrochen wird. Im oberen Bereich befindet sich der vollautomatische Einzug, während das Papiereinlege- und ausgabefach ganz klassisch im vorderen unteren Teil integriert wurde.

Durch die 4-in-1-Ausstattung, die sowohl eine Druck-, Kopier- und Scanfunktion als auch ein Faxmodul umfasst, stellen die neuen Officejets solide Geräte für das Home Office und kleine Unternehmen dar, denn mit nur einem Gerät ist man für jede im Büro anfallende Tätigkeit gerüstet. Die sicherlich meist genutzte Funktion des Druckens kann sich dabei aufgrund des optimierten Drucktempos sehen lassen. 14 Schwarz-Weiß- und acht Farbseiten pro Minute ermöglichen beim HP Officejet 6600 ein schnelles Drucken ohne lange Wartezeiten. Wer es noch ein wenig schneller mag, setzt auf das Premium-Modell mit neun Farb- und 16 Schwarz-Weiß-Seiten in der Minute. In weniger als vier Sekunden ist hierbei also der fertige Schwarz-Weiß-Druck geliefert. Überzeugen können die neuen Officejets dabei auch mit günstigen Druckkosten, denn diese konnten auf dem Niveau des Vorgängermodells gehalten werden und liegen bei lediglich 7,6 Cent pro ISO-Farbseite. Da dies nur wenige andere Drucker unterbieten können, aber einige Konkurrenzmodelle darüber liegen und mehr als 10 Cent pro Druck berechnet werden müssen, können die Officejets in dieser Hinsicht also durchaus positiv bewertet werden.

Ist es sinnvoll, sich für das etwas teurere Premium-Modell 6700 zu entscheiden? Dies ist sicherlich davon abhängig, welche Erwartungen an das Multifunktionsgerät gestellt werden. Im Vergleich zum Standard-Modell 6600 zeichnet sich der Premium-Officejet durch eine noch schnellere Druckgeschwindigkeit aus, was insbesondere bei vielen hintereinander zu druckenden Blättern von Vorteil sein kann. Wer viel druckt, wird dieses zusätzliche Tempo unter Umständen zu schätzen wissen.
Ähnlich verhält es sich sicherlich mit dem Duplexer für den Ausdruck und dem duplexfähigen, automatischen Volleinzug. Diese beiden Funktionen werden einem ausschließlich beim HP Officejet 6700 Premium geboten. Druckt man häufig doppelseitige Blätter, dann sind diese zusätzlichen Extras zweifellos von Vorteil, da das mühsame und vor allem Zeit benötigende Umdrehen der Blätter per Hand wegfällt. Im Unterschied zum Standard-Modell wird das Papier nicht zuerst von einer Seite bedruckt und muss im Anschluss daran gewendet werden, um den Druck der Rückseite zu ermöglichen, denn dies macht der Duplexer automatisch. Dies spart Zeit und vereinfacht den Druckvorgang beim doppelseitigen Druck, zumal dadurch die Gefahr umgangen wird, die Blätter beim Umdrehen mit einer falschen Ausrichtung in die Vorrichtung zu legen. Nicht zufriedenstellende Druckergebnisse, die ein erneutes Drucken erforderlich machen, können auf diese Weise in Vergessenheit geraten.
Darüber hinaus bietet der HP Officejet 6700 Premium auch einen zusätzlichen Ethernet Port. Soll der Drucker also in einem internen Netzwerk eingesetzt werden, bietet sich ein solcher LAN-Anschluss an. Hier spielt das Gerät in einer Liga mit den Vorgängern des Herstellers, HP 6500A Plus und 6500 Wireless, denn auch diese Officejets verfügen über eine Ethernet-Schnittstelle. Allerdings ist auch zu bedenken, dass bei beiden neuen Geräten serienmäßig ein WLAN-Adapter vorhanden ist.

HP Officejet 6600 und 6700 Premium – schneller Druck und mäßige Kosten

Bei beiden neuen Multifunktionsgeräten überzeugt HP insbesondere mit einer zügigen und im Vergleich zu den Vorgängermodellen der Serie 6500A optimierten Druckgeschwindigkeit. Höhere Kosten müssen dabei nicht in Kauf genommen werden, denn mit dem HP Officejet 6600 und dem 6700 Premium kann zu einem akzeptablen Preis gedruckt werden. Auch wer diese Funktion häufig nutzt, ist mit beiden Geräten folglich gut beraten. Das Premium-Modell ist dabei zwar etwas teurer, bietet dafür aber auch ein noch schnelleres Drucktempo sowie einen Duplexer und eine Ethernet-Schnittstelle.

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